Das Trialteam im Riesengebirge

Da wir nicht immer in unserer Heimat trainieren möchten, reisten wir im Herbst ins Riesengebirge nach Polen, um dort eine sportliche Reise zu verbringen. Da wir hier jedoch aufgrund unebener Wege und des Gebirges weniger gut joggen und auch nicht schwimmen können, beschränkten wir uns schon von vornherein aufs Mountainbiken und Wandern. Denn der Urlaub im Riesengebirge sollte auf jeden Fall sportlich verbracht werden. Gerade als Mountainbiker kommt man in der Region voll auf seine Kosten. Es gibt viele ausgeschilderte Routen, die über Stock und Stein führen und für jeden geeignet sind, egal ob er stark oder nur leicht trainiert ist. Unsere Touren verliefen in Höhen zwischen ca. 400 und 1200 m, so dass wir auch ganz schön mit der Luft zu kämpfen hatten. Das Biken war dadurch gleich viel anstrengender, aber auch aufregend. Überall machten wir kurze Pausen, setzten uns unter ein Sonnensegel auf eine Bank und blickten über die beeindruckende Landschaft, für die sich die Reise jeden Tag aufs Neue lohnte. Wir waren auch froh, eine Karte dabei zu haben, da das Mountainbiken auf unbeschilderten Wegen nicht erlaubt ist.

Zur Bike-Abwechslung entschlossen wir uns an einigen Tagen auch fürs Wandern, das mindestens genauso viel Spaß machte. Es gab einfache Wege, steinige Touren mit harten Anstiegen und wiederum tolle Ausblicke, die wir als Panorama-Fotos festhielten, um auch in unserer Heimat immer wieder an die schöne Reise im Gebirge zurückzudenken. Die Wanderwege waren ebenso gut ausgeschildert und markiert, wie die Bike-Touren, so dass wir uns bestens zurechtfanden. Leider hatten wir die ersten Tage keine Regenbekleidung dabei, was wir anschließend aber schnell änderten, da sich das Wetter in den Bergen doch sehr schnell ändern kann. Wir wanderten unter anderem bis zur höchsten Erhebung, der Schneekoppe, die 1.602 m hoch ist, und erzählten uns beim Wandern die Sagen und Geschichten der Region, wie der des Berggeists Rübezahl. Den letzten Abend ließen wir mit Sherry Wein ausklingen und freuen uns jetzt schon auf den nächsten sportlichen Trip.

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