Gesundheit und Sport

Ist man jünger, weiß man kaum etwas damit anzufangen, wird einem zum Geburtstag ständig Gesundheit gewünscht, das sei das Allerwichtigste. Doch man muss nicht das 40. Lebensjahr erreicht haben, um sich zu besinnen, dass da wohl doch mehr dran ist, als man einst anzunehmen vermochte. Bis zu diesem Alter – was ja so gesehen noch gar kein Alter ist – hat man schon viel gesehen in seinem Leben. Das schließt leider auch negative Erlebnisse mit ein. Man war schon auf einer Beerdigung, hat im persönlichen Umfeld Erkrankungen kommen und gehen sehen. Das Leben ist vergänglich, das hat man mittlerweile gelernt.
Dass die Gesundheit das Wichtigste ist, da scheint schon ja doch etwas dran zu sein. Wir verbinden mit einer gesunden Lebensweise meist eine gesunde Ernährung, was für viele gleichzeitig eine bestimmte Diät bedeutet. Das kann jedoch so nicht richtig sein. Diäten – im Sinne von Ernährung – sind eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Das Problem ist in dieser Hinsicht der moderne Lebenswandel. Allein durch Berufe, die häufiges Sitzen verlangen – wie etwa im Büro oder als LKW-Fahrer –, bewegt man sich nicht in dem Maße, die der menschliche Körper es eigentlich benötigt, um fit zu bleiben.

Doch Freizeit ist ebenso eine Erfindung des 20. Jahrhunderts, welch ein Glück. Denn dadurch haben wir die Chance das auszugleichen, was durch das Berufsleben teilweise verloren geht. Dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist steckt, ist absolut war. Zugegeben, gerade wer bisher mit Sport nicht allzu viel anzufangen wusste, für den ist der Start in den Sport schwierig. Doch das ist aller Anfang. Dafür wird man jedoch mittel- und langfristig mit einem Wohlgefühl entlohnt, was man so zuvor noch nicht kennenlernen durfte.

Ja, es gibt sie, diese spektakulären Einzelfälle – die gar nicht einmal so selten sind. Die Rede ist von Menschen, die sich von einem einst gesundheitsgefährdenden Übergewicht zu reinsten Sportskanonen entwickelt haben und sich vom Sport-Muffel zu Triathlon-Athleten entwickelt haben. Diese Menschen wissen zu berichten, wie gut es sich anfühlt, wenn der innere Schweinehund erst überwunden ist. Positiver Nebeneffekt ist, dass man sich mit der Natur verbunden fühlt und wieder als ein Teil von ihr empfindet.

Kein Kommentar